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Modelle von Ulrich

 

Flugplatz Prenzlau bei Berlin, März 1945

Focke Wulf FW 190-D9 & Flugzeugwarte und Zubehör.

Gesamtbauzeit mit Grundplatte: etwa 120 Stunden.

 

Die dargestellte Szene zeigt einen deutschen Flugplatz im letzten Kriegsjahr. Ein Jagdflugzeug wird von einigen Flugzeugwarten hastig für den nächsten Einsatz vorbereitet und ein Lastkraftwagen bringt schnell das benötigte Material und die Werkzeuge, bevor er das Flugfeld wieder verlässt und das Flugzeug getarnt oder in einen Unterstand gezogen wird. Dieses Flugzeug am Rand des Flugfeldes ist durch Fotos belegt. Der LKW, die Warte und das Zubehör wurden anhand weiterer Abbildungen aus der Literatur ergänzt, um die gesamte Szene zu beleben.

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Start auf einem deutschen Flugplatz Anfang 1944

Messerschmitt Bf 109 G-5/R6 & Wehrmachtsfahrrad mit Figur & Pilot.

Flugzeugwarte, Zubehör. Gesamtbauzeit mit Grundplatte: etwa 110 h.

 

Das Diorama zeigt einen Ausschnitt aus den Startvorbereitungen bei einem Jagdgeschwader Anfang 1944 irgendwo in Deutschland. Die gesamte Szene ist noch beschaulich und ohne Hektik. Der Kommandeur hat seine Kartentasche vergessen oder bekommt neue Anweisungen von einem Fahrradmelder zugestellt. Die deutschen Jagdflugzeuge besaßen noch einige wenige Monate die Luftüberlegenheit über eigenem Territorium. Das dargestellte Flugzeug ist durch Fotos belegt. Um das Diorama zu beleben, wurden die Flugzeugwarte und das Zubehör anhand weiterer Fotoquellen ergänzt und detailliert.

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Wartungsarbeiten in Kurland, Frühjahr 1944

Focke Wulf FW 190 A-5 & Sd. Anhänger 51 & Flugzeugwarte und Zubehör.

Gesamtbauzeit mit Grundplatte: etwa 110 h.

 

Im Diorama ist ein deutscher Feldflugplatz in Kurland an der Ostfront dargestellt. Es werden Wartungsarbeiten an einem Jagd­flugzeug durchgeführt. Feste Startbahnen oder Abstellplätze sind nicht vorhanden, es muss improvisiert werden. Nachschub und Material wird mittels kleiner Anhänger oder Handkarren über Bohlenwege herangebracht. Um einen halbwegs festen und trockenen Arbeitsplatz im nassen Frühjahr herzustellen, wurde eine Abstellfläche aus Holzbohlen angelegt. Die gesamte Dar­stellung mit Flugzeug, Wartungspersonal und Geräten wurde anhand von Fotos aus der Literatur zusammengestellt.

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Erprobungskommando 262 (Jagd), Lechfeld bei Augsburg, Juli 1944

Messerschmitt Me 262 A-1a (Revell),

Lanz Bulldog mit Zuggabel (Silku & Eigenbau),

Piloten und Flugzeugwarte (Dragon, Italerie, Mini Art z.T. umgebaut).

Gesamtbauzeit mit Grundplatte: etwa 105 h.

 

Die Modellpräsentation zeigt eine frühe Me 262, die beim Erprobungskommando 262 (Jagd) flog, nach der Landung auf dem Flugplatz Lechfeld. Bei der Werknummer 130 017 handelt es sich um das 22. gebaute Flugzeug der Me 262. Der Flugzeugführer und ein weiterer Pilot unterhalten sich über den letzten Einsatz. Flugzeugwarte sind bemüht, die Maschine mit einem Traktor vom Typ Lanz-Bulldog von der Startbahn zu ziehen und für den nächsten Einsatz vorzubereiten. Das Flugzeug mit einem Schleppfahrzeug auf der Rollbahn des Flugplatzes Lechfeld ist fotografisch dokumentiert. Erstflug der Maschine war im Mai 1944, Oktober 1944 ging das Flugzeug zu Bruch.

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Jagdverband 44, Flugplatz München-Riem, April-Mai 1945

Messerschmitt Me 262 B-1a (Revell),

Gesamtbauzeit mit Grundplatte: etwa 108 h Bauzeitraum von 1/2007 bis 12/2007.

Die dargestellte Szene zeigt einen Me 262-Doppelsitzer, der in den letzten beiden Monaten des zweiten Weltkrieges auf dem Flugplatz München-Riem beim Jagdverband 44 flog und hier zur Umschulung von Piloten auf einsitzige Me 262 Jagdflugzeuge verwendet wurde. Das Flugzeug ist dort fotografisch dokumentiert. Neue Flugschüler wurden von Oberst Johannes Steinhoff auf dieser Maschine eingewiesen und führten mit ihr erste Flüge durch, bevor sie mit einsitzigen Flugzeugen scharfe Einsätze flogen. Diese Maschine überlebte das Ende des Krieges und endete, wie die meisten anderen Flugzeuge der ehemaligen Luftwaffe, auf einem Schrottplatz.

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Diorama „Staustufe“

Maßstab 1:100, Abmessungen der Grundplatte: 80 x 140 cm, Bauzeit: 1.255 Stunden verteilt auf 13 Monate

Die wasserbaulichen Anlagen - Wehr, Fischaufstieg, Wasserkraftanlage und Kanusport-Wildwasserstrecke - entstanden vollständig im Eigenbau aus Kunststoffplatten und -Profilen, ebenso alle Häuser und die weiteren baulichen Anlagen. Dazu wurden z. T. auch eigene Tiefziehstempel entwickelt, um erwärmte Kunststoffplatten in die gewünschte Form zu bringen (z. B. Turbinenschacht und Ufermauern). Andere Teile (z. B. Turbinengehäuse) wurden mit Hilfe einer Bohrmaschine aus dem vollen Material gedreht. Einige Details sind beweglich gestaltet, z. B. die Wehrklappe und deren Antriebszylinder, d. h. wird die Klappe hinauf oder herunter bewegt, arbeitet der hydraulische Antriebszylinder entsprechend mit. Die wichtigsten wasserbaulichen Anlagenteile (Wehr und Wasserkraftanlage) sind zudem aus dem Diorama herausnehmbar, um die Ausbildung der Seitenwände und der Bauwerkssohlen betrachten zu können. Weiter sind an einigen Häusern die Dächer abnehmbar ausgebildet, um einen Blick auf die detaillierte Inneneinrichtung werfen zu können. Das Gelände wurde aus Styropor und die Wasserfläche aus Acrylglas aufgebaut. Beide wurden danach aufwändig mit Zubehör zur Landschaftsgestaltung aus dem Modelleisenbahnbau versehen bzw. gestaltet. Fahrzeuge, Figuren und Bäume stammen aus dem Zubehörhandel. Erst durch die reichhaltige Ausstattung mit diesen Artikeln wird aus einem rein technischen Bauwerk eine belebte Momentaufnahme geschaffen. Einige kleine Szenen, die zum Schmunzeln anregen sollen, wurden über das gesamte Diorama verteilt. Modellbau soll eben nicht nur beim Bau, sondern auch später beim Betrachten Spaß bringen.

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Mercedes-Benz L 3000

Fa. Italeri, Maßstab 1 : 35

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Ölwagen der Luftwaffe WW II,

Resinbausatz von Wing 1/32 und Figuren von Mini Art 1/35 gealtert.

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Lanz-Bulldog,

Fertigmodell von SIKU in 1/32.

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Heinkel He 162 A-2,

Oberleutnant Emil Demuth, 3. Staffel/Jagdgeschwader 1,

Flugplatz Leck/Schleswig-Holstein, April - Mai 1945

 

Bausatz: Revell, Maßstab 1/32, ca. 80 Kunststoff-Bauteile

Bauzeit: ca. 76 Stunden zwischen Mai 2007 und August 2008

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Heinkel He 162 A-2,

Leutnant Rudolf Schmitt, 1. Staffel/Jagdgeschwader 1,

Flugplatz Leck/Schleswig-Holstein, - Mai 1945

 

Bausatz: Revell, Maßstab 1/32, ca. 80 Kunststoff-Bauteile

Bauzeit: ca. 54 Stunden zwischen Juli 2007 und September 2008

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Schweißgerät/Generator mit Luftwaffenwart

Bausatz Gerät: Andrea, Maßstab 1/32, ca. 10 Teile (Resin und Zinn)

Bausatz Wart: Trumpeter, Maßstab 1/35, ca. 5 Teile (Kunststoff)

Gesamtbauzeit und Bemalung: beide zusammen ca. 7 Stunden

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Wehrmachtsfahrräder

Bausatz: Tamiya, Maßstab 1/35, ca. 20 Teile (2 Fahrräder und 1 Figur)

Dem Bausatz liegt eine weitere (hier nicht gebaute) stehende Figur mit reichlich Zubehör bei.

Gesamtbauzeit und Bemalung: ca. 6 Stunden für beide Räder und eine Figur.

Bauzeitraum: ca. Oktober – November 2006

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Anhänger Sd.Anh. 51 mit zwei Luftwaffenwarten

Bausatz Anhänger: Italeri, Maßstab 1/35, ca. 20 Teile ohne Ladung (Kunststoff);

Bauzeit und Bemalung ca. 8 Stunden.

Werkzeuge, Geräte und weiteres Kleinmaterial im Anhänger wurden aus der „Grabbelkiste“ genommen.

Bausätze Figuren: Tamiya und Trumpeter, Maßstab 1/35,

zusammen ca. 13 Teile, Bauzeit und Bemalung ca. 6 Stunden.

Gesamtbauzeitraum: ca. Januar – Februar 2007

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Horch Kfz. 15

Bausatz Fahrzeug: Italeri, Maßstab 1/35, ca. 170 Teile (Kunststoff), Bauzeit ca. 23 Stunden.

Bausatz Fahrer: Italeri, Maßstab 1/35, ca. 6 Teile (Kunststoff), Bauzeit ca. 2 Stunden.

Bausatz Passagier: CMK, Maßstab 1/32, ca. 6 Teile (Resin), Bauzeit ca. 4 Stunden.

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Ferrari 360 Challenge

Bausatz: Revell, Maßstab 1/32, ca. 45 Teile, Bauzeit etwa 3 Stunden.

Bauzeitraum: Sommer 2008.

Der Modellbausatz besteht aus mehrfarbig gegossenen und vorlackieren Teilen,

so dass eine aufwändige Bemalung und Dekorierung entfallen kann.

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Mercedes-Benz CLK – DTM 2002

Bausatz: Revell 1/32, ca. 50 Teile, Bauzeit etwa 3 Stunden.

Bauzeitraum: Sommer 2008.

Der Modellbausatz besteht aus mehrfarbig gegossenen und vorlackierten Teilen,

so dass eine aufwändige Bemalung und Dekorierung entfallen kann.

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Radbagger Liebherr A 900 C "Litronic"

Bausatz: Revell, Maßstab 1/32, ca. 65 Teile, Bauzeit ca. 4 Stunden.

Bauzeitraum: Herbst 2008.

Der Modellbausatz besteht aus mehrfarbig gegossenen und z. T. vorlackierten Teilen.

Eine aufwändige Bemalung und Dekorierung kann daher weitestgehend entfallen.

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Kampfpanzer Leopard 1A1

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Das Original:

Der Leopard 1 war der erste nach dem Krieg in Deutschland entwickelte Panzer. Ursprünglich ein Porsche-Entwurf, wurden die verschiedenen Serien später bei Krauss-Maffei gefertigt. Von 1964 bis 1984 wurden insgesamt über 4.700 Stück produziert.  Mehr als 2.000 Exemplare sind seit 1965 bei der Bundeswehr verwendet worden und die letzten Leopard 1 der Serie 1A5 wurden erst 2003 Außerdienst gestellt.

In vielen anderen Nationen ist der Leopard 1 heute noch im Einsatz.. Insgesamt wurde bzw. wird er in 13 Ländern auf 4 Kontinenten verwendet. Im Kampfeinsatz waren bisher nur dänische (1994in Jugoslawien) und kanadische Leopard 1 (2006in Afghanistan). Der Panzer wird von einem 10-Zylinder-Daimler-Benz-Motor mit 610 KW Leistung angetrieben.

Die Hauptbewaffnung ist der Lizenzbau einer britischen 105 mm-Kanone. Das Fahrzeug hat 4 Mann Besatzung und ein Gewicht von etwa 42,5 t.

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Das Modell:

Bausatz: Tamiya, Maßstab 1/35, ca. 166 Teile, Bauzeit ca. 35 Stunden.

Der Bausatz wurde erstmalig 1977 gebaut und mit der Spraydose lackiert, aber nie vollständig mit allen Details oder gar Abzeichen fertig gestellt. Erst 2010 wurde das Modell nach 33 Jahren zu Ende gebaut, mit der Airbrush neu behandelt sowie mit den restlichen Teilen und Decals versehen.

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Aggregat A-4

Bausatz: Dragon, Maßstab 1/35, ca. 54 Teile (mit Starttisch), Bauzeit ca. 32 Stunden.
Bauzeitraum: 2009 gebaut und lackiert, 2011 endgültige Fertigstellung.
Das Modell der Rakete weist nur 21 Bauteile gegenüber den 33 Teilen des Starttisches auf.
Das Aggregat 4 ist die Erprobungsversion (ohne Sprengkopf) für die spätere Vergeltungswaffe V 2.
Das Original in genau diesem Anstrich war das erste von Menschen geschaffene Gerät,
das eine Flughöhe von deutlich mehr als 80 km und damit den Weltraum erreicht hat.

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Fi 103 A-1 (V 1)

Bausatz: Bronco 1/35, ca. 35 Bauteile, Bauzeit etwa 23 Stunden.
Gesamtbauzeitraum als Diorama ca. 28 Stunden.
Bauzeitraum: von 07/2012 bis 09/2012.
Die Fieseler 103 war auch bekannt als Fernzielgerät (FZG) 76 oder Vergeltungswaffe 1 (V 1).

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Messerschmitt Bf 109 G-10

Bausatz: Hasegawa, Maßstab: 1/32; Bauteile ca. 113, Bauzeit etwa 75 Stunden; Bauzeitraum: von 10/2012 bis 02/2013

Die Baureihe G-10 war die letzte Einsatzversion der Messerschmitt Bf 109, da sie erst nach der Baureihe K-4 ab September 1944 in die Produktion ging. Hauptfertigungsstätten waren das Messerschmitt-Werk am Standort Regensburg und die Erla-Maschinenwerke in Leipzig, aber auch die in drei Eisenbahntunnel nach Mähren ausgelagerten Wiener Neustädter Flugzeugwerke (Tarnname „Diana“). Insgesamt wurden ca. 2.000 Maschinen von der Baureihe G-10 gefertigt, teils aus Umbauten älterer G-6- und G-14-Zellen, größtenteils aber als Neuproduktionen.

Da sowohl die Baureihe K-4 als auch die Baureihe G-10 das gleiche Triebwerk vom Typ DB 605 D mit größerem Lader und einer Sondernotleistung von bis zu 2.000 PS nutzten, wies die G-10 trotz schlechterer Aerodynamik, aber aufgrund der leichteren Zelle, kaum geringere Leistungen als die K-4 auf und konnte daher leistungsmäßig wieder an alliierte Jagdflugzeuge wie die späten Spitfire- und Mustang-Varianten anschließen. Je nach verwendetem Kraftstoff (87 oder 96 Oktan) lagen die Flugleistungen bei bis zu 695 km/h und 12.600 m Dienstgipfelhöhe.

Die abgebildete Maschine („Weiße 44“) flog in den letzten Monaten des Krieges bei einer Höhenjagdstaffel. Daher auch der Anstrich nur in einem hellen Graublau (RLM 76) über das gesamte Flugzeug. Pilot und Einheit sind unbekannt, möglicherweise aber JG 3. Die Maschine wurde bei Kriegsende 1945 auf dem Flugplatz Faßberg in Norddeutschland von den Briten vorgefunden. Das Flugzeug mit diesem Anstrich und mit diesen Markierungen ist durch mehrere Fotos belegt.

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Messerschmitt Bf 109 K-4

Bausatz: Revell (ex Hasegawa), Maßstab 1/32;

Bauteile ca. 115; Bauzeit etwa 107 Stunden;

Bauzeitraum: von 10/2012 bis 05/2013.

Die Baureihe K-4 wurde ab August 1944 produziert. Alle Änderungen aus den früheren G-Baureihen und weitere Verbesserungen gingen in die neue K-Reihe ein. Auffälligste äußere Modifikationen gegenüber den späten G-Varianten waren u. a. ein aerodynamisch verbesserter breiterer Rumpf, Restabdeckungen für das Hauptfahrwerk und ein einziehbares Spornrad erstmals mit Abdeckungen. Insgesamt wurden in verschiedenen Messerschmitt-Werken etwa 1.600 bis 1.700 Flugzeuge der Baureihe K-4 fertig gestellt.

Leistungsmäßig übertraf die K-4 alle früheren Einsatzmuster der Messerschmitt Bf 109 an Geschwindigkeit und Dienstgipfelhöhe. Bei sauber gefertigten Zellen und gut gewarteten Daimler-Benz- Motoren der Baureihe DB 605 DC für die Verwendung von C3-Kraftstoff (96 Oktan) erreichten die Einsatzmuster mit einer Sondernotleistung von über 2.000 PS Höchstgeschwindigkeiten bis zu 728 km/h. Damit wurde das Leistungsspektrum westalliierter Jagdflugzeuge nicht nur erreicht, sondern teilweise auch übertroffen.

Die gezeigte Maschine wurde in den letzten Wochen des Krieges von Hauptmann Adolf Borchers, dem Kommandeur der III. Gruppe des Jagdgeschwaders 52, an der Ostfront geflogen. Das Flugzeug ist erst im März 1945 hergestellt und an die Luftwaffe ausgeliefert worden. Es gehört damit zu den letzten produzierten Flugzeugen der Baureihe K-4. Die Maschine wurde nach relativ kurzer Einsatzzeit bei Kriegsende am 8. Mai 1945 auf dem Flugplatz Deutsch Brod in Tschechien zurückgelassen. Das Flugzeug in diesem Tarnanstrich und mit diesen Markierungen ist durch zahlreiche Fotos nachgewiesen.

Die relativ hohe Bauzeit von 107 Stunden für das Modell resultiert aus der Tatsache, dass kurz vor Fertigstellung der Lackierung ein großer und schwerer Gegenstand auf das zum Trocknen abgelegte Modell gefallen ist. Dadurch wurden der vordere Rumpf und die linke Tragfläche ganz erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Dennoch beschloss ich, die Maschine wieder aufzubauen. Das Ergebnis zeigt, dass diese Entscheidung richtig war.

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V2-Rakete mit Starttisch

Bausatz: Dragon - Bauteile: 52 - Maßstab: 1/35 - Bauzeit: 32 Stunden - Bauzeitraum: 05/2014 bis 09/2014

 

Die V2 war die erste funktionsfähige Großrakete mit Flüssigkeitstriebwerk. Sie wurde ab 1939 als einstufige Boden-Boden-Rakete entwickelt. Am 3. Oktober 1942 war der erste erfolgreiche Start. Ab Dezember 1942 wurden frühe Exemplare im „Versuchs-Serienwerk Süd“ der Heeres-Versuchsanstalt Peenemünde auf Usedom gebaut. Ab September 1943 lief die Fertigung in den Mittelwerken im Kohnstein (Mittelbau-Dora) nahe Nordhausen an. Spätere Fertigungsstätten und Zulieferbetriebe waren über ganz Deutschland und Österreich verteilt. Hier darf nicht vergessen werden, dass die Serienfertigung nicht nur mit deutschen Zivilarbeitern, sondern auch mit Zwangsarbeitern aus ganz Europa und überwiegend Häftlingen aus Konzentrationslagern unter unmenschlichen Bedingungen vorgenommen wurde. Etwa 5.975 Geräte wurden gebaut und davon rd. 3.200 eingesetzt.

Einsätze gab es ab dem 5. September 1944 mit täglich bis zu 33 Starts. Das Ende der Einsätze war am  15. April 1945. Sie richteten sich neben militärischen Zielen – z. B. alliierte Hafenanlagen in England und Frankreich sowie die Rheinbrücke bei Remagen – vor allem gegen Städte wie London, Antwerpen, Lüttich und Paris. Durch den Einsatz der V 2 gab es ca. 8.000 überwiegend zivile Opfer, aber durch die Fertigung verloren mindestens doppelt so viele Menschen ihr Leben. Die V 2 erreichte Spitzengeschwindigkeiten um Mach 5 bzw. 5.500 km/h und konnte bei Senkrechtstart Höhen bis 175 km erreichen. Sie war ca. 14 m hoch, wog 13,5 t und bestand aus etwa 20.000 Einzelteilen. Sie hatte eine Brenndauer von 60 Sekunden, eine Flugdauer von 5 Minuten und eine Reichweite von ca. 300 km. Sie besaß bereits damals ein fortschrittliches Trägheitsnavigationssystem.

V2 war die militärische Bezeichnung des Aggregates A-4. Neben dem Einsatz als Waffe (V2) gab es bereits 1942 Überlegungen, diese Großrakete (A-4) auch für die Hochatmosphärenforschung zu verwenden, wozu es kriegsbedingt allerdings nicht mehr gekommen ist. Nach dem Krieg ging der Techniker Wernher von Braun zur NASA und entwickelte dort die A-4 zur amerikanischen Saturn V - Rakete weiter, die die Mondlandung 1969 erst ermöglichte. Damit ist die A-4/V2 der Vorläufer aller heutigen Großraketen und so konnte von Braun sich doch noch seinen Traum von der „Fernrakete“ erfüllen, deren Theorie er für Flüge zum Mond bereits 1929 als 17-jähriger niedergeschrieben, skizziert und teils auch berechnet hatte.

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Flakpanzer IV "Wirbelwind"

Das Original:

Der Flakpanzer IV "Wirbelwind" entstand auf Anforderung von Generaloberst Heinz Guderian als Abwehrwaffe gegen Tiefflieger, der den Kampfpanzerverbänden ins Gefecht folgen sollte. Er wurde in der Panzerinstandsetzung auf dem bewährten Panzer IV aus nicht mehr für den Kampfpanzereinsatz verwendbaren Fahrgestellen aufgebaut. Der Umbau erfolgte in dem OKH-eigenen Betrieb „Ostbau“ in Sagan/Niederschlesien.

Er gilt als erster richtiger Flakpanzer der Wehrmacht, da er einen voll drehbaren gepanzerten Turm sowohl für die Rohrwaffen als auch die Besatzung besaß. Die Besatzung bestand aus 5 Mann; davon saßen der Richtschütze und 2 Ladeschützen im oben offenen Turm aus geschweißten 16 mm-Stahlplatten. Gegen Tiefflieger wurde der bewährte und effektive 2 cm-Flakvierling 38 mit hoher Feuerkraft und großer Reichweite eingebaut. Es wurden 90 Magazine mit insgesamt 3.200 Schuss mitgeführt. Die Seitenrichtgeschwindigkeit mit dem hydraulischen Schwenkwerk lag bei 60°/Sekunde, als gerade einmal 6 Sekunden für eine volle Turmdrehung.

Von August 1944 bis Februar 1945 wurden je nach Quellenlage 105 bzw. 122 Flakpanzer IV „Wirbelwind“ hergestellt. Das Einsatzgewicht des Fahrzeugs lag bei 22 t. Bereits während der laufenden Fertigung wurde ein Nachfolgemodell entwickelt, der „Zerstörer 45“. Davon wurden zum Jahreswechsel 1944/45 noch zwei Exemplare produziert, die mit einem 3 cm-Flakvierling als stärkste Flakpanzer des Krieges galten.

 

Das Modell:

Bausatz::          Academy

Maßstab:         1/35

Bauteile:          ca. 194

Bauzeit:           65 Stunden

Bauzeitraum:   von 08/2014 bis 12/2014

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Sturmtiger

Das Original:

Der Sturmtiger ist 1943 von der Fa. Alkett auf der Basis beschädigter und wieder aufgebauter Fahrgestelle von Tiger I Kampfpanzern angefertigt worden. Hauptaufgabe sollte die Bekämpfung befestigter Stellungen und Bunker sein. Dazu wurde der 38 cm-Sturmmörser eingebaut, der ursprünglich für die Kriegsmarine zur U-Boot-Bekämpfung entwickelt worden war. Vom Sturmtiger wurden nur ein Prototyp und weitere 18 Serien-Exemplare gebaut. Der Einsatz erfolgte in den Sturmmörserabteilungen 1000, 1001 u. 1002. Der erste Einsatz war im Spätsommer 1944 im Warschauer Ghetto und Ende 1944 nahmen 7 Fahrzeige an der Ardennenoffensive teil.

Die Besatzung bestand im Regelfall aus 5 Mann. Die Panzerung betrug bis zu 150 mm. Das Fahrzeug besaß ein Gewicht von 65 t und wurde von einem Maybachmotor angetrieben, der 750 PS leistete. Die Geschwindigkeit lag bei 40 km/h auf der Straße und bei 24 km/h im Gelände, die Reichweite bei 120 km auf der Straße und 85 km im Gelände. Insgesamt konnten 14 Mörsergranaten des Kalibers 38 cm mitgeführt werden. Jede Granate hatte ein Gewicht von 345 kg und besaß eine Rückstoßkraft von 30 t. Nach dem Abschuss beschleunigte das Geschoss durch Zünden des Raketentriebwerks auf 250 m/s und die Reichweite betrug bis 5.650 m.

 

Das Modell

Hersteller:               Revell

Maßstab:                1/35

Bauteile:                 ca. 316

Bauzeit Fahrzeug:  88 Stunden

Gesamtbauzeit:      112 Stunden (mit Grundplatte, Figuren und Zubehör)

Bauzeitraum:          von 02/2015 bis 09/2015

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